As autumn brings its colorful leaves to Düsseldorf, COMPAMED 2026 is just around the corner!
Micro MIM Europe will be exhibiting at COMPAMED 2026 from November 16–19, 2026.
Visit us at our shared stand in Hall 8a, Booth P10 — we look forward to welcoming you!
Come by, chat with our team, and discover how our micro metal injection moulding technology can bring your ideas to life.
See you in Düsseldorf!

Exhibition: COMPAMED 2026
Dates: November 16–19, 2026
Venue: Messe Düsseldorf, Düsseldorf, Germany
Booth: Hall 8a / P10 (Shared stand)
Visit Micro MIM Europe to discuss your micro metal component needs. We look forward to meeting you in Düsseldorf!
Fazit
Risse, Absacken oder Blasenbildung werden häufig als Folge des Aufquellens des Bindemittels und/oder der unterschiedlichen Eigenspannungen zwischen der Oberfläche und dem Inneren beobachtet. Diese Probleme lassen sich durch die Auswahl geeigneter organischer Lösungsmittel und durch Temperaturkontrolle vermeiden.
Das katalytische Entbindern nutzt die Sublimation des Bindemittels, wodurch es möglich ist, das Bindemittel in relativ kurzer Zeit zu zersetzen und die Verformung zu minimieren. Bei einer stark sauren Atmosphäre ist die Auswahl an Metallwerkstoffen jedoch begrenzt.
Beim Sinterprozess setzt die Halsbildung („Necking“), d. h. die Ausbildung von Brückenbindungen zwischen Metallpulverkörnern durch thermische Diffusion, bei Erreichen der Sintertemperatur ein. Sobald dieses Necking einsetzt, wird eine Schrumpfung beobachtet, die die Dichte erhöht. Bevor das Necking einsetzt, sollten daher alle organischen Bestandteile zersetzt und das Gas zwischen den Pulverkörnern entfernt werden. Im Sinterprozess führen unerwünschte chemische Reaktionen wie Oxidation oder Karbonisierung zum Verlust mechanischer Eigenschaften, weshalb zu Beginn des Prozesses eine präzise Atmosphärensteuerung mit niedriger Heizrate erforderlich ist. Wenn die Sintertemperatur erreicht ist, können außerdem einige pflanzenbasierte Bindemittel verdampfen.
